Markt Lam

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Senioren



Der Markt Lam bietet seinen Seniorinnen und Senioren vielfältige Möglichkeiten um ein aktives Leben im Alter zu führen und ist immer bestrebt wohnortnahe Versorgungsmöglichkeiten, gute Verkehrsverbindungen und ein vielfältiges Freizeit-, Sport- und Kulturangebot zu schaffen bzw. zu erhalten. Insbesondere unsere Pfarrei bietet ältern Menschen ein großes Angebot um sich einzubringen.
Auch aus den Reihen des Gemeinderates haben sich mit Petra Pritzl und Willi Zitzl zwei Personen für die Betreuung als Seniorenbeauftragte des Marktes Lam gefunden, die gerne bei Fragen, Anliegen oder anderen Sachverhalten mit Rat und Tat zur Seite stehen.



Seniorenkontaktstelle beim Landratsamt Cham


Für die Belange der Seniorinnen und Senioren besteht beim Landkreis Cham seit November 1997 eigens eine Seniorenkontaktstelle auf die wir an dieser Stelle hinweisen wollen. Die Seniorenkontaktstelle ist Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und Koordinationsstelle für die Zusammenarbeit mit Gemeinden, Behörden und Institutionen.
Die Seniorenkontaktstelle erstellt Informationsbroschüren wie den Seniorenwegweiser, den Behindertenwegweiser und die sehr gut angenommene Notfallmappe. Den größten Zuspruch findet jedoch immer noch die zweimal im Jahr erscheinende Seniorenzeitung „Abseits-DENKSTE“ in der lustige Geschichten und Gedichte, Ausflugsvorschläge und Informationen für Senioren vorgestellt werden.

Sie finden diese unter der Anschrift:
        Seniorenkontaktstelle Landratsamt Cham
        Rachelstraße 6
        93413 Cham
        Telefon: 09971/78-291
        Fax: 09971/845-291
        E-Mail: senioren@lra.landkreis-cham.de
        Internet: Internetseiten der Seniorenkontaktstelle des Landratsamtes Cham


Aktuelle Informationen finden Sie künftig auch auf unserer Internetseite in dieser Rubrik.




"Wegweiser durch die digitale Welt für ältere Bürgerinnen und Bürger" wieder ferfügbar

Dass das Internet als Informations- und Kommunikationsplattform auch älteren Menschen viel zu bieten hat, wissen auch „Späteinsteiger“. Um ihnen eine Hilfe an die Hand zu geben, hat die BAGSO bereits vor zehn Jahren eine Broschüre erstellt, die ältere Menschen Schritt für Schritt auf ihrem Weg in die digitale Welt begleitet.

In der 96 Seiten umfassenden aktualisierten Broschüre werden die Themen aufgegriffen, die für Neulinge im Internet – und zum Teil auch für Fortgeschrittene – von Interesse sind.

Dank der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz konnte der Wegweiser nun in einer 8. Auflage nachgedruckt werden.

Die Broschüre kann kostenfrei über den Publikationsversand der Bundesregierung bezogen werden.

Bezugsquelle für den Wegweiser

Publikationsversand der Bundesregierung
Postfach 48 10 09, 18132 Rostock
E-Mail: publikationen@bundesregierung.de
Telefon: 030 / 18 272 27 21
Telefax: 030 / 18 10 272 27 21


Informationen über die BAGSO

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO)
Thomas-Mann-Str. 2-4, 53111 Bonn
Telefon: 02 28 / 24 99 93 0, Telefax: 02 28 / 24 99 93 20
E-Mail: kontakt@bagso.de

Weitere Informationen unter:
www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/aktuelles/meldungen/meldungdetail/news/wegweiser-durch-die-digitale-welt-fuer-aeltere-buergerinnen-und-buerger-wieder-verfuegbar/

und

www.bagso.de

veröffentlicht am: 03.04.2018 Amb.



Aktuelle Information der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA:

Depressionen im Alter

Die Depression gehört neben der Demenz zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Fast jeder zehnte Deutsche ist innerhalb eines Jahres von einer Depression betroffen – ältere Menschen gleichermaßen wie jüngere.

Eine Depression ist etwas ganz anderes als ein vorübergehendes Stimmungstief. Es handelt sich um eine ernsthafte Erkrankung, die allerdings auch gut behandelbar ist. Daher ist es wichtig, betroffene Menschen und ihre Angehörigen auf wirksame Behandlungs- und Hilfsangebote hinzuweisen und ihnen Mut zu machen, diese zu nutzen. Das Wissen über die Erkrankung und ihr Behandelbarkeit trägt auch dazu bei, eine Depression frühzeitiger zu erkennen und zu behandeln und damit unnötiges Leid zu vermeiden.

Eine Depression zu erkennen und konsequent zu behandeln, ist besonders im Alter wichtig. Denn hier wird die Erkrankung von noch größeren Risiken begleitet als bei jüngeren Menschen. Hierzu zählen z. B. der von der Depression bedingte Rückzug ins Bett und unzureichende Nahrungs- und Flüssigkeitszufuhr. Eine Depression bedeutet zudem Stress für den ganzen Körper. Sie hat einen negativen Einfluss auf viele andere Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Zu bedenken ist auch, dass Depression mit einer hohen Suizidgefahr einhergeht. Diese nimmt – besonders deutlich bei Männern - mit höherem Alter zu.

Obwohl auch im Alter gute Behandlungen zur Verfügung stehen, werden diese gerade bei älteren Menschen häufig nicht genutzt. Hierfür gibt es eine Reihe von Gründen:

  • Im höheren Alter liegen neben der Depression oft noch andere Erkrankungen vor. Diese können die Depression überlagern und verdecken. Schlafstörungen, Erschöpfungsgefühle, Appetitstörungen und andere Krankheitszeichen der Depression werden dann als Folge dieser anderen Erkrankungen gesehen, nicht als Zeichen einer eigenständigen Depression.
  • Betroffene und Angehörige neigen dazu, die von der Depression bedingte Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit vorschnell als „nachvollziehbare Reaktion“ auf körperliche Beeinträchtigungen, erlittene Verluste oder andere schmerzliche Erlebnisse des Alters zurückzuführen. Dies ist besonders problematisch, da die Depression dann als eigenständige Erkrankung weder erkannt noch ernst genommen wird – und somit auch nicht konsequent behandelt.
  • Die Behandlung mit Antidepressiva gestaltet sich oft komplizierter. Viele ältere Menschen nehmen bereits mehrere Medikamente ein, somit müssen Wechselwirkungen und Verträglichkeitsprobleme beachtet werden. Psychotherapeutische Angebote erreichen ältere Menschen zudem deutlich seltener als jüngere.

Weitere Infos finden Sie bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA unter:

https://www.gesund-aktiv-aelter-werden.de/gesundheitsthemen/depression-im-alter


veröffentlicht am: 03.04.2018 Amb.




Wohnraumberatung

Meist werden der Seniorenkontaktstelle Fragen zum Thema Schwerbehinderung und Pflege gestellt. Neu im Angebot der Seniorenkontaktstelle ist auch das Angebot einer Wohnraumberatung. Viele Wohnungen sind nicht barrierefrei und bergen Gefahren. So kann ein loser Teppich oder ein Verlängerungskabel zur Stolperfalle werden. Ein zweiter Handlauf beim Treppenaufgang, die Erhöhung von Sitz- und Schlafgelegenheiten oder der Umbau des Bades können die Sicherheit und den Verbleib in der eigenen Wohnung gewährleisten. Für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen gibt es bei Schwerbehinderung (mindestens 50%) die Möglichkeit eines Zuschusses in Höhe von 10.000 Euro.
Unter der Telefonnummer 09971/78-291 oder 78-292 stehen Ihnen Herr Michael Ruhland und Frau Martina Pfeilschifter gerne für Fragen zur Verfügung.




Aktuelle Informationen aus der gesetzlichen Unfallversicherung für pflegende Angehörige

Nicht erwerbsmäßig tätige häusliche Pflegepersonen sind bei den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern beitragsfrei versichert, wenn sie einen Pflegebedürftigen (im Sinne des § 14 des SGB XI) pflegen. Der Versicherungsschutz bezieht sich auf Tätigkeiten der Pflegebereiche Körperpflege, Ernährung, Mobilität sowie der hauswirtschaftlichen Versorgung, wenn diese überwiegend dem Pflegebedürftigen zugutekommen.

Dafür gelten die folgenden Voraussetzungen:

Die Pflege darf nicht erwerbsmäßig erfolgen
Das ist der Fall, sofern Sie für Ihre Pflegetätigkeit keine finanzielle Zuwendung erhalten, die das gesetzliche Pflegegeld übersteigt. Bei nahen Familienangehörigen wird allgemein angenommen, dass die Pflege nicht erwerbsmäßig erfolgt.

Die Pflege muss in der häuslichen Umgebung stattfinden
Ihre Pflegetätigkeit muss also entweder in Ihrem Haushalt oder in der Wohnung des Pflegebedürftigen erfolgen. Dabei kann es sich auch um ein Senioren- oder Pflegeheim handeln. Möglich ist auch, dass Sie den Pflegebedürftigen im Haushalt einer dritten Person pflegen. Der zeitliche Umfang der übernommenen Pflegetätigkeit ist für den Versicherungsschutz nicht von Bedeutung.

Was ist nach einem Unfall zu tun?
Bei einem Unfall muss innerhalb von drei Tagen eine Unfallanzeige an die KUVB gesandt werden. Vordrucke dafür sind im Internet unter www.kuvb.de Service - Unfallanzeigen – zu finden. Wenn Sie als Pflegeperson nach einem Unfall ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, sollten Sie dem Arzt unbedingt sagen, dass Sie den Unfall bei der Pflege erlitten haben. Er rechnet dann direkt mit der KUVB ab und nicht mit Ihrer Krankenkasse.
Tödliche Unfälle müssen sofort gemeldet werden, entweder per Telefon 089 36093-0 oder Fax 089 36093-135

Quelle: Zeitschrift Zu Hause pflegen – gesund bleiben! Ausgabe 2/Winter 2016

Weitere Informationen erhalten sie bei:
Kommunale Unfallversicherung Bayern
Bayerische Landesunfallkasse
Ungererstraße 71
80805 München
Telefon: 089 36093-0
Internet: www.kuvb.de

oder:
Landratsamt Cham
Sachgebiet Betreuung, Heimaufsicht, Senioren, Ausbildungsförderung
Internet: www.landkreis-cham.de